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Manuelle Auswahl der Java-Version (v2.13 bis v2.13.8)

Letzte Aktualisierung: 07.07.2026

Verwenden Sie diese Anleitung bei Talend Remote Engine v2.13 bis v2.13.8, wenn Sie kein Upgrade auf eine höhere Version durchführen können.

Für diese Versionen wird die Ausführung von Java 21-Artefakten nicht unterstützt. Wenn Sie Java 21 benötigen, führen Sie ein Upgrade auf Talend Remote Engine v2.14.2 oder höher aus und verwenden Sie dann Adaptiver Modus aktiviert: dynamische Java-Auswahl (v2.14.2 oder höher) oder Adaptiver Modus deaktiviert: manuelle Konfiguration der Java-Version (v2.14.2 oder höher), je nach Setup der Laufzeit.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Dieser Ansatz ist nicht dynamisch. Sie geben eine einzelne Java-Version zur Ausführung über PATH und die benutzerdefinierte Konfiguration an.

Prozedur

  1. Halten Sie die Engine an.
  2. Navigieren Sie zum Verzeichnis <RemoteEngineInstallationDirectory>/etc.
  3. Je nach Typ der Artefakte, die mit einer bestimmten Java-Version ausgeführt werden müssen, ist Folgendes durchzuführen:
    • Fügen Sie für Jobs den Pfad zur zu verwendenden Java-Instanz der PATH-Umgebungsvariablen hinzu. Öffnen Sie dann ein Befehlszeilenterminal und führen Sie den Befehl java -version aus. Die Version der Java-Instanz wird ausgegeben.

      Jeder Java-Prozess startet mit dieser in PATH definierten Instanz.

    • Für Microservices fügen Sie den Pfad der exe-Datei von Java in der Datei <RemoteEngineInstallationDirectory>/etc/org.talend.ipaas.rt.dsrunner.cfg hinzu. Beispiel:
      ms.custom.jre.path=/usr/lib/jvm/java-openjdk-amd64/bin

      Nehmen Sie diese Änderung vor der Implementierung der Microservices vor, um sicherzustellen, dass die Änderung direkt berücksichtigt wird.

    Verwenden Sie für beide Artefakttypen Backslashes als Escape-Sequenz, um die Zeichen, die zu einem Windows-Pfad gehören, wie z. B. Punkte, Leerzeichen und Verzeichnistrennzeichen, zu markieren. Beachten Sie dabei allerdings, dass Backslashes in Windows ebenfalls als Trennzeichen für Verzeichnisse genutzt werden. Beispiel:
    c:\\Program\ Files\\Java\\jdk\\bin\\java.exe
  4. Führen Sie Folgendes durch, je nachdem, ob die Engine als Linux-Systemdienst installiert wurde:
    • Die Engine wurde nicht als Linux-Systemdienst installiert:
      1. Navigieren Sie zur Datei <RemoteEngineInstallationDirectory>/bin/setenv.
      2. Fügen Sie folgende Zeile hinzu: export PATH="<path-to-jvm-bin-directory>:${PATH}".

        Der Teil path-to-jvm-bin-directory entspricht dem Pfad des bin-Ordners der JVM-Instanz, die Sie zur Ausführung von Jobs oder Microservices verwenden müssen. Über diese Zeile wird der Pfad zur PATH-Umgebungsvariable hinzugefügt.

    • Die Engine wurde als Linux-Systemdienst installiert:
      1. Navigieren Sie zur Datei <RemoteEngineInstallationDirectory>/etc/talend-remote-engine-wrapper.conf.
      2. Fügen Sie in der Section Wrapper Properties (Wrapper-Eigenschaften) die folgende Zeile hinzu bzw. ändern Sie den Pfad, wenn die Zeile bereits vorhanden ist:
        set.PATH=<desired-java-home-path>:%PATH_WITH_JAVA%
        desired-java-home-path entspricht dem Pfad des bin-Ordners der zu verwendenden Java-Instanz. Der Pfad muss direkt hinter set.PATH= hinzugefügt werden. Behalten Sie %PATH_WITH_JAVA% unverändert bei.
  5. Starten Sie die Engine neu.

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