Sicherheit | QlikView Hilfe
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Sicherheit

Letzte Aktualisierung: 07.10.2026

Bei der Arbeit mit QlikView gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, Sicherheitsmechanismen zu implementieren: eine Sicherheitsregelung über den QlikView Publisher oder eine Zugriffskontrolle im Skript des QlikView-Dokuments.

Authentifizierung und Autorisierung

Bei der Authentifizierung wird die Identität eines Benutzers geprüft. Die Authentifizierung kann über drei Wege erfolgen: entweder über das Betriebssystem Windows, oder indem QlikView einen Benutzernamen und ein Passwort abfragt (unabhängig vom Windows-Benutzernamen und Passwort), oder es wird einfach die QlikView-Lizenznummer geprüft.

Bei der Autorisierung wird geprüft, welche Rechte der identifizierte Benutzer in Bezug auf die Ressource hat. Die Autorisierung kann entweder über das Windows- Betriebssystem erfolgen oder in QlikView selbst. Für letzteres muss eine Zugriffstabelle im QlikView-Skript geladen werden.

Sicherheitsregelung über den QlikView Publisher

Benutzen Sie den QlikView Publisher zur Regelung von Datensicherheit und Zugriffskontrolle, wird jedes QlikView-Dokument in mehrere Dateien aufgesplittet, von denen jede die Daten für einen bestimmten Anwender oder eine Anwendergruppe enthält. Diese Dateien werden in Verzeichnissen abgelegt, für die im Betriebssystem die notwendigen Sicherheitseinstellungen getroffen sind, d. h. QlikView lässt das Betriebssystem die Authentifizierung und Autorisierung bezüglich dieser Dateien regeln.

In diesem Fall enthalten die Dokumente selbst keinerlei Sicherheitsmechanismen. Das bedeutet, wer in den Besitz dieser Dateien kommt, kann sie uneingeschränkt einsehen und nutzen.

Die Dateien sind im Allgemeinen etwas kleiner als das ursprüngliche Dokument, weil jede von ihnen nur einen Teil der Daten enthält. Da jeder Anwender aber das für ihn vorgesehene Dokument öffnet, kann es sein, dass ein QlikView-Server mehr Speicher benötigt, als wenn sämtliche Daten in einem Dokument angeboten werden, weil er mehrere Dateien statt einer einzigen in den Speicher laden muss.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des QlikView Publishers.

Zugriffskontrolle innerhalb des Dokuments

Wird im QlikView Skript Section Access für die Sicherheitsverwaltung eingerichtet, dann kann eine einzelne Datei für die Daten mehrerer Benutzer oder Benutzergruppen verwendet werden. QlikView nutzt die Informationen in Section Access für die Authentifizierung und Autorisierung und reduziert die Daten dynamisch, sodass dem Benutzer nur seine eigenen Daten angezeigt werden.

Da die Zugriffskontrolle in das Dokument integriert ist, sind die Dateien auch dann geschützt, wenn sie versehentlich in falsche Hände gelangen sollten. Wenn die Sicherheitsanforderungen jedoch hoch sind, sollte das Herunterladen von Dateien und die Offline-Nutzung unterbleiben. Dateien sollten nur über den QlikView Server veröffentlicht werden.

Da sämtliche Daten in einer Datei gespeichert sind, kann die Datei sehr groß werden.

QlikView-Dokumente können im Offline-Modus unsichtbar gemacht werden. Um ein Benutzerdokument offline unsichtbar zu machen, fügen Sie dem Dokumentinformationsabschnitt eines Benutzerdokuments mithilfe von QMC das folgende Attribut hinzu:

  • Name:Ausblenden
  • Wert: Wahr

Alle nachfolgenden Informationen beziehen sich auf die Sicherheitsmethode der Verwendung von Section Access im QlikView Skript.

Zugriffsabschnitt im Skript

Der Zugriff auf Zeilenebene wird über eine oder mehrere Sicherheitstabellen verwaltet, die auf die gleiche Weise wie für andere Daten üblich geladen werden. Dadurch wird es möglich, diese Tabellen in einer Standarddatenbank oder in einer Kalkulationstabelle zu speichern. Die Skriptanweisungen, die die Sicherheitstabellen verwalten, werden innerhalb eines Autorisierungsabschnitts angegeben, welcher im Skript durch die Anweisung Section Access eingeleitet wird.

Falls ein Autorisierungsabschnitt im Skript definiert ist, muss der Teil des Skripts, der die Anwendungsdaten lädt, in einem anderen Abschnitt stehen, der durch die Anweisung Section Application eingeleitet wird.

Section Access; AuthorizationTable: Load ACCESS, USERID, REGION From ...; Section Application; Load ... From ...;

Berechtigungsstufen

Anwendern oder Anwendergruppen können unterschiedliche Rechte in Bezug auf ein QlikView-Dokument gewährt werden. Dazu kann jedem Anwender in der Zugriffstabelle eine der Berechtigungsstufe ADMIN oder USER zugewiesen werden. Ist einem Anwender keine der beiden Berechtigungsstufen zugeordnet, hat er keinen Zugriff auf das QlikView-Dokument.

Anwender mit ADMIN-Rechten können das Dokument beliebig bearbeiten. Unter Sicherheit in den Dialogen Eigenschaften des Dokuments und Eigenschaften des Arbeitsblatts können Personen mit ADMIN-Rechten festlegen, was Anwender mit USER-Rechten in dem Dokument dürfen und was nicht. Anwendern mit USER-Rechten sind diese Sicherheit-Dialoge nicht zugänglich.

InformationshinweisADMIN-Rechte sind nur für lokale Dokumente relevant. Der Zugriff auf Server-Dokumente erfolgt immer mit USER-Rechten.

Sicherheitsfelder

Zugriffsrechte werden in einer Zugriffstabelle definiert, die im Zugriffsabschnitt des Skripts eingelesen wird. Diese Tabelle enthält verschiedene Sicherheitsfelder, in der Regel USERID und PASSWORD sowie das Feld ACCESS, welches die Berechtigungsstufe enthält. Alle Zugriffsabschnitt-Systemfelder werden für die Authentifizierung und die Autorisierung herangezogen. Nachfolgend finden Sie eine komplette Liste der Zugriffsabschnitt-Systemfelder .

Keines, alle oder ein Teil der Sicherheitsfelder können verwendet werden. Daher ist es nicht erforderlich, USERID zu verwenden – eine Autorisierung kann anhand von anderen Feldern erfolgen, beispielsweise nur der Seriennummer.

Section Access-Systemfelder
Feld Beschreibung
ACCESS Berechtigungsstufe des Anwenders.
USERID Benutzername des Anwenders. Beim Öffnen des Dokuments fragt QlikView den Benutzernamen ab und vergleicht die Eingabe mit den Werten dieses Feldes. Dieser Benutzername ist unabhängig vom Windows-Benutzernamen.
USER.EMAIL Wird derzeit nicht unterstützt, wird in QlikView nur mit Wildcard übereinstimmen.
PASSWORD Passwort des Anwenders. Beim Öffnen des Dokuments fragt QlikView das Passwort ab und vergleicht die Eingabe mit den Werten dieses Feldes. Dieses Passwort ist unabhängig vom Windows-Passwort.
SERIAL Ein Feld, das eine der QlikView-Seriennummer entsprechende Nummer oder die Zeichenfolge 'QLIKVIEW' enthalten sollte.
Beispiel: 4900 2394 7113 7304
QlikView prüft die Seriennummer des Benutzers oder die Zeichenfolge 'QLIKVIEW' und vergleicht sie mit dem Wert in diesem Feld.
NTNAME Windows NT Domain User- bzw. Gruppenname. Wenn ein anderes Authentifizierungssystem verwendet wird, sollte es den Namen eines authentifizierten Benutzers enthalten.
Beim Öffnen des Dokuments prüft QlikView die Login-Daten des Betriebssystems und vergleicht sie mit den Werten dieses Feldes.
NTDOMAINSID Ein Feld, das eine Zeichenfolge enthalten sollte, die einer Windows NT-Domänen-\nSID entspricht.
Beispiel: S-1-5-21-125976590-4672381061092489882
QlikView ruft die Anmeldedaten aus dem Betriebssystem ab und gleicht sie mit dem Wert in diesem Feld ab.
NTSID Ein Feld, das eine Windows NT-SID enthalten sollte.
Beispiel: S-15-21-125976590-467238106-1092489882-1378
Beim Öffnen des Dokuments prüft QlikView die Login-Daten des Betriebssystems und vergleicht sie mit den Werten in diesem Feld.
OMIT

Liste der Felder, die der Anwender nicht einsehen soll. Es können Wildcards verwendet werden und das Feld darf leer bleiben. Es kann mit der subfield-Funktion gearbeitet werden.

InformationshinweisSie sollten OMIT nicht auf Schlüsselfelder anwenden, da dadurch die Datenstruktur geändert wird. Dadurch können logisch isolierte Bereiche und Berechnungsinkonsistenzen entstehen.

Versucht ein Anwender ein geschütztes Dokument zu öffnen, vergleicht QlikView zunächst die QlikView-Lizenznummer mit den Werten im Feld SERIAL, ferner den Windows NT User- bzw. Gruppenname mit dem Feld NTNAME sowie die Windows NT Domain SID und Windows NT SID mit den Feldern NTDOMAINSID und NTSID. Danach fragt QlikView Benutzernamen und Passwort ab und vergleicht die Eingaben mit dem Inhalt der Felder USERID und PASSWORD.

Stimmen die geprüften Informationen und Eingaben mit denen in der Zugriffstabelle überein, wird das Dokument mit der dort angegebenen Berechtigungsstufe geöffnet. Anderenfalls wird QlikView den Zugriff auf das Dokument verweigern. Wurden Benutzername und/oder Passwort nicht korrekt eingegeben, wird die Abfrage wiederholt. Nach drei erfolglosen Versuchen ist der Anmeldevorgang komplett zu wiederholen.

Da die QlikView-Logik auch im Zugriffsabschnitt angewandt wird, können die Sicherheitsfelder ebenso gut in mehreren Tabellen gespeichert werden. Der Systemadministrator kann mit diesen Daten ein QlikView-Dokument anlegen, aus dem hervorgeht, wer auf welche Dokumente Zugriff hat. Auf diese Weise kann die Eingabe des Benutzernamens und des Passworts durch Mausklick auf den Wert des entsprechenden Feldes simuliert werden.

Beim Anmeldevorgang prüft QlikView zunächst Lizenznummer, Windows NT User- bzw. Gruppenname, Windows NT Domain SID und Windows NT SID, um Zugriff auf das Dokument zu gewähren. Wenn diese dafür ausreichen, öffnet QlikView das Dokument, ohne nach Benutzernamen und Passwort zu fragen.

Enthält die Tabelle nur einen Teil der Zugriffsfelder, werden auch nur diese Informationen geprüft bzw. abgefragt.

Alle Felder im Zugriffsabschnitt unter LOAD oder SELECT müssen in Großbuchstaben geschrieben werden. Feldnamen aus externen Datenquellen sollten bei der Ausführung des Skripts mit Hilfe der Funktion upper in Großbuchstaben konvertiert werden, bevor sie von Load- oder Select-Anweisungen eingelesen werden.

Upper - Skript- und Diagrammfunktion

Benutzername und Passwort, die der Anwender beim Öffnen des QlikView-Dokuments eingibt, sind jedoch unabhängig von Groß- oder Kleinschreibung.

Ein Platzhalter (*) steht für alle (aufgelisteten) Werte des Felds, d. h. für einen beliebigen Wert in der Tabelle. Werden Wildcards in einem der sicherheitsrelevanten Felder (USERID, PASSWORD, NTNAME oder SERIAL) verwendet, interpretiert QlikView, dass sie für alle (auch für nicht explizit aufgeführte) Werte des Feldes stehen.

InformationshinweisWird beim Einlesen von Daten aus einer QVD-Datei der Befehl upper verwendet, beeinträchtigt dies die Ladezeit.
InformationshinweisZur Erstellung von Zugriffstabellen in inline-Befehlen verwenden Sie den Assistenten für Zugriffstabellen.
InformationshinweisWenn Sie den Zugriffsabschnitt aktiviert haben, können Sie die hier aufgeführten Zugriffsabschnitts-Systemfeldnamen nicht als Feldnamen in Ihrem Datenmodell verwenden.

Es wird nur die Lizenznummer geprüft. d. h. der Computer, auf dem diese Lizenz installiert ist, erhält die Berechtigungsstufe ADMIN. Alle anderen Anwender erhalten USER-Rechte. Der Stern (*) steht für alle Lizenznummern,

Beispiel 1
ACCESS SERIAL
ADMIN 4900 2394 7113 7304
USER *

Der Administrator und der Server, auf dem QlikView als Batch-Job ausgeführt wird, erhalten ADMIN-Rechte. Alle anderen Anwender in der Domain erhalten USER-Rechte, wenn sie als Benutzernamen und als Passwort „USER“ eingeben.

Beispiel 2
ACCESS SERIAL NTDOMAINSID USERID PASSWORD
ADMIN * S-1-5-21-125976590-467238106-1092489882 ADMIN ADMIN
ADMIN 4900 2394 7113 7304 * * *
USER * S-1-5-21-125976590-467238106-1092489882 USER USER

Gemischte Umgebungen

Wenn Sie planen, dieselbe Autorisierungstabelle sowohl in QlikView als auch in Qlik Cloud zu verwenden, gibt es einige Dinge zu beachten:

• USERID hat in QlikView und Qlik Cloud unterschiedliche Bedeutungen und könnte bei Verwendung zu Sicherheitsproblemen führen. Verwenden Sie stattdessen NTNAME oder kombinieren Sie sie mit SERIAL, wie weiter unten beschrieben.

• GROUP und Felder, die mit ‚USER.‘ beginnen, wie z. B. 'USER.NAME' und 'USER.EMAIL' usw., sind (oder werden) Authentifizierungsfelder in Qlik Sense Enterprise SaaS. Wenn Sie diese Felder in Ihrem Section Access verwenden, kann der Zugriff in Qlik Cloud verweigert werden.

• PASSWORD, NTSID und NTDOMAINSID können in Qlik Cloud nicht verwendet werden. Der Zugriff wird verweigert, es sei denn, es wird ein Platzhalter verwendet.

• SERIAL kann nicht zum Prüfen der Lizenznummer in Qlik Cloud verwendet werden. Wenn das Feld aber den String „QLIKCLOUD“ oder „QLIKVIEW“ enthält, kann der Zugriff gewährt werden. Dies bedeutet, dass eine Autorisierungstabelle wie die folgende möglich ist, in der Zeile 1 Zugriff in QlikView gewährt (jedoch nicht in Qlik Cloud) und Zeile 2 Zugriff in Qlik Cloud gewährt (jedoch nicht in QlikView).

Linie SERIAL USERID Kommentar
1 4600 0123 4567 8901 * Gewährt Zugriff auf die korrekte Lizenznummer in QlikView.
2 QLIKCLOUD John Doe Gewährt dem richtigen Benutzer Zugriff in Qlik Sense Enterprise SaaS.
Linie SERIAL USERID Kommentar
1 QLIKVIEW * Gewährt Zugriff auf QlikView.
2 QLIKCLOUD John Doe Gewährt dem richtigen Benutzer Zugriff in Qlik Sense Enterprise SaaS.

Einschränkung der QlikView-Funktionalität

Die Steuerfunktionen unter Eigenschaften des Dokuments: Sicherheit und Eigenschaften des Arbeitsblatts: Sicherheit ermöglichen es, den Zugriff auf bestimmte Menüpunkte zu verbieten und Änderungen am Layout zu untersagen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise unerwünschte Layoutänderungen verhindern. Anwendern mit ADMIN-Rechten dagegen stehen sämtliche Befehle uneingeschränkt zur Verfügung.

Anwender mit USER-Zugriff können die Bereiche Sicherheit in den beiden genannten Dialogen nicht öffnen und sich somit die gesperrten Befehle nicht wieder verfügbar machen.

Einschränkung des Datenbestands

QlikView und QlikView-Server unterstützen eine Funktion, anhand der einige der Daen eines Dokuments für Anwender verborgen bleiben. Dies richtet sich dann nach dem Zugriffsabschnitt-Login.

Zunächst können durch das Systemfeld OMIT in der Zugriffstabelle bestimmte Felder (Spalten) vor den Anwendern verborgen werden.

Weiterhin können durch eine erweiterte Syntax im Zugriffsabschnitt einzelne Datensätze und Werte innerhalb der Felder vor den Anwendern verborgen werden. Diese Einschränkung erfolgt dadurch, dass ein oder mehrere Felder in beiden Abschnitten des Skripts, also im Zugriffs- und Datenabschnitt, vorkommen (beide Feldnamen müssen in Großbuchstaben geschrieben werden). Bei jedem Login überträgt QlikView die im Zugriffsabschnitt aufgeführten Werte des Feldes auf das gleichnamige Feld im Datenabschnitt mit genau denselben Feldnamen (Feldnamen müssen groß geschrieben werden). Nach abgeschlossener Auswahl werden alle übrigen Werte des Feldes dauerhaft in QlikView vor dem Anwender verborgen.

Um dieses Verfahren zu nutzen, muss im Dialogfeld Eigenschaften des Dokuments, Öffnen die Option Eingrenzen der Daten aufgrund von Zugriffsbeschränkungen aktiviert sein. Soll das betreffende Dokument durch andere Methoden verteilt werden als über den QlikView Server (etwa per E-Mail), muss außerdem die Option Binäres Laden verhindern im selben Dialog aktiviert sein, um die Datensicherheit zu gewährleisten.

InformationshinweisAlle Feldnamen, die für die Einschränkung des Datenbestands herangezogen werden sollen, müssen in Großbuchstaben geschrieben sein, da QlikView alle Daten im Zugriffsabschnitt automatisch in Großbuchstaben konvertiert.

section access;

LOAD * inline [

ACCESS, USERID, REDUCTION, OMIT

ADMIN, ADMIN, *,

USER, A, 1

USER, B, 2, NUM

USER, C, 3, ALPHA

];

section application;

T1:

LOAD *,

NUM AS REDUCTION;

LOAD

Chr( RecNo()+ord('A')-1) AS ALPHA,

RecNo() AS NUM

AUTOGENERATE 3;

Das Feld REDUCTION existiert nun in exakt gleicher Schreibweise im Zugriffs- und im Datenabschnitt (Alle Felder sind in Großbuchstaben geschrieben). Normalerweise werden diese beiden Abschnitte völlig separat verarbeitet. Ist jedoch die Option Eingrenzung der Daten aufgrund von Zugriffsbeschränkungen aktiviert, überträgt QlikView die Werte in den Datenabschnitt und blendet die übrigen Werte des Feldes aus.

Das Feld OMIT im Zugriffsabschnitt definiert, welche Felder ausgeblendet werden sollen.

Es ergibt sich folgende Tabelle:

Anwender A kann alle Felder sehen, aber nur die Datensätze, die in logischem Zusammenhang mit REDUCTION=1 stehen.

Anwender B kann alle Felder bis auf NUM sehen, aber nur die Datensätze, die in logischem Zusammenhang mit REDUCTION = 2 stehen.

Anwender C kann alle Felder bis auf ALPHA sehen, aber nur die Datensätze, die in logischem Zusammenhang mit REDUCTION = 3 stehen.

Übertragung von Zugriffsbeschränkungen

Durch Laden von QlikView-Dateien mit Hilfe des binary-Befehls werden Zugriffsbeschränkungen auf das neue QlikView-Dokument übertragen. Eine Person mit ADMIN-Rechten für das neue Dokument kann dessen Zugriffskontrolle durch Einfügen eines neuen Zugriffsabschnitts im Skript ändern. Ein Anwender mit USER-Rechten kann das Skript ausführen und ändern (sofern ihm dies vom ADMIN-Anwender erlaubt wurde) und auf diese Weise etwa zusätzliche Daten einlesen. Anwender mit USER-Rechten können die Zugriffsrechte nicht ändern. Dadurch kann der Datenbankadministrator auch beim Einlesen von binär geladenen QlikView-Dokumenten die Zugriffskontrolle sicherstellen.

Verschlüsselung

Die Kommunikation zwischen dem QlikView-Server und dem QlikView Windows-Client ist verschlüsselt. Wird dagegen der AJAX-Client benutzt, ist die Kommunikation nicht verschlüsselt.

Grundsätzlich sind alle QlikView-Dateien so verschlüsselt, dass Sie mit anderen View- oder Debug-Programmen nicht eingelesen werden können.

Sie können sensible Daten in QVD-Dateien auch mit vom Kunden bereitgestellten Schlüsselpaaren verschlüsseln, wodurch Sie steuern können, wer Zugriff auf Ihre Daten erhält. Siehe QVD-Verschlüsselung (nur auf Englisch).

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