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Eigenschaften von HTTP-Clients

Zu konfigurierende Eigenschaften, damit HTTP-Requests an den Server gesendet und die entsprechenden Antwortinformationen vom Server empfangen werden können.

Verbindung zu einem HTTP-Client

Wählen Sie in der Liste HTTP-Client aus und konfigurieren Sie die Verbindung.

Konfiguration

Wählen Sie Ihre Engine aus der Liste aus und richten Sie die Haupt- und erweiterten Einstellungen ein.

Haupteinstelllungen
Eigenschaft Konfiguration
Base URL (Basis-URL)

Geben Sie die URL-Basisadresse ein, auf die Sie zugreifen möchten.

Beispiel: https://www.example.com/v1.0/

Der zweite Teil der URL muss im Parameter Path (Pfad) in der Konfiguration des HTTP-Client-Datensatzes festgelegt werden.

Sie können auch unter Verwendung der Syntax der Data-Shaping-Abfragesprache einen Platzhalter festlegen, um einige Teile dynamisch mit dem aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert zu füllen. Beispiel:

Base URL (Basis-URL) = "https://{.input.job_url}" und Path (Pfad) = "{.input.job_url_path}"

Authentication (Authentifizierung) Wählen Sie je nach den Anforderungen an die Serversicherheit eine der folgenden Authentifizierungsmethoden aus:
  • No authentication (Keine Authentifizierung): Für den Zugriff auf den Server wird keine Authentifizierung angefordert.
  • Basic (Basis): Ein Benutzername und ein Passwort müssen eingegeben werden (siehe die entsprechende Dokumentation).
  • Digest: Ein Benutzername und ein Passwort müssen eingegeben werden (siehe die entsprechende Dokumentation).
  • Bearer Token: Ein rohes Zugriffstoken muss angegeben werden. Das Token wird folgendermaßen in den Header des HTTP-Requests aufgenommen: Authorization: Bearer <your token> (Autorisierung: Bearer <Ihr Token>).
  • NTLM: Ein Benutzername (dieser muss einen Domänennamen enthalten) und ein Passwort müssen eingegeben werden (siehe die entsprechende Dokumentation).
  • API Key (API-Key): Bietet Flexibilität bei der Übergabe eines API-Key-Tokens an den Server, d. h. Sie können festlegen, wie es übergeben werden soll, und können dazu den entsprechenden Namen sowie ein Präfix eingeben:
    • Destination (Ziel): Wählen Sie aus, wo das Token festgelegt werden soll: Entweder in einem HTTP-Header oder in einem HTTP-Abfrageparameter mit dem angegebenen Namen (Letzteres wird nicht empfohlen, da das Token in diesem Fall unter Umständen in den Logs angezeigt wird).
    • Name: Geben Sie den Namen des Headers oder Abfrageparameters ein.
    • Prefix (Präfix) (optional): Geben Sie das Präfix ein, das vor dem Token hinzugefügt werden soll (nur wenn Destination (Ziel) auf Request header (Request-Header) eingestellt ist).
    • Token: Geben Sie das Authentifizierungstoken ein.
  • OAuth 2.0 verwaltet automatisch das Abrufen und Erneuern des Zugriffstokens auf dem OAuth-Server und übergibt dieses dann an den Zielendpunkt als Bearer Token:
    • Flow: Der OAuth-Flow, den Sie ausführen möchten. Zurzeit wird nur der Flow Client Credentials (Client-Anmeldedaten) unterstützt.
    • Authentication mode (Authentifizierungsmodus): Für alle unterstützten Authentifizierungsmodi werden die Parameter für Flow und Anwendungsbereich im Body im Format 'application/x-www-form-urlencoded' mit den Schlüsseln 'grant_type=xxx&scope=xxxx' festgelegt.
    • Token endpoint (Token-Endpunkt):
    • Geben Sie das Authentifizierungstoken im Format 'oauth2/mydomain.com/token' ein.
    • Client ID (Client-ID) und Client secret (Client Secret): Geben Sie die Client-ID und das Client Secret ein.
    • Additional parameters (Weitere Parameter): Geben Sie die weiteren Attribute ein, die hinzugefügt werden sollen, beispielsweise das Attribut scope.
Erweiterte Einstellungen
Eigenschaft Konfiguration
Connection timeout (ms) (Verbindungs-Timeout (ms))

Geben Sie die URL-Basisadresse ein, auf die Sie zugreifen möchten.

Beispiel: https://www.example.com/v1.0/

Der zweite Teil der URL muss im Parameter Path (Pfad) in der Konfiguration des HTTP-Client-Datensatzes festgelegt werden.

Read timeout (ms) (Timeout für Lesevorgänge (ms)) Legt die maximale Wartezeit in Millisekunden für den Empfang der Antwort-Payload fest. Es wird eine Ausnahme ausgegeben, wenn dieser Zeitraum abläuft, bevor Daten zum Lesen verfügbar sind.
Bypass server certificate validation (Validierung des Serverzertifikats umgehen) Bei aktivierter Option wird das Serverzertifikat vom Client nicht validiert. Diese Option dient ausschließlich Testzwecken und sollte in Produktionsumgebung deshalb deaktiviert werden.
Use a proxy (Proxy verwenden)

Aktivieren Sie diese Option, wenn die Verbindung zwischen Client und Server über einen HTTP- oder SOCKS-Proxy hergestellt werden soll:

  • Proxy type (Proxy-Typ): Wählen Sie den Typ des Proxy aus, den Sie verwenden möchten. HTTP-Proxys unterstützen die Basisauthentifizierung (Basic Authentication).
  • Proxy host (Proxy-Host) und Proxy port (Proxy-Port): Geben Sie Adresse und Port des Proxy ein.
  • Proxy login (Proxy-Anmeldename) und Proxy password (Proxy-Passwort) (nur HTTP): Geben Sie die für eine Authentifizierung beim Proxy benötigten Anmeldedaten ein.
Mit exponentiellem Backoff erneut versuchen Wählen Sie diese Option aus, um fehlgeschlagene HTTP-Aufrufe automatisch zu wiederholen. Wenn die Option ausgewählt ist, werden HTTP-Aufrufe wiederholt, wenn ein Timeout vorliegt oder wenn der HTTP-Statuscode größer oder gleich 400 ist. Es findet jedoch kein erneuter Versuch für die Fehler 401/403/511 statt, bei denen es sich um Authentifizierungsfehler handelt.
  • Anfängliches Backoff (ms): Geben Sie die Wartedauer in Millisekunden vor dem ersten Wiederholungsversuch eines HTTP-Aufrufs ein.
  • Backoff-Faktor: Wenn ein Versuch fehlschlägt, wird die Wartedauer mit diesem Faktor multipliziert, um die Verzögerung zwischen den einzelnen Aufrufen zu erhöhen. Wenn der Faktor 1 ist, sind alle Verzögerungen gleich.
  • Max. Anzahl Wiederholungen: Geben Sie die maximale Anzahl Wiederholungsversuche für eine einzelne HTTP-Abfrage ein. Der anfängliche Aufruf wird bei dieser Anzahl nicht mitgezählt.

Beispiel für die folgende Konfiguration:

Anfängliches Backoff: 300 ms, Backoff-Faktor: 2 und Max. Anzahl Wiederholungen: 4

Der HTTP Client-Konnektor führt zunächst einen GET-Vorgang auf dem Server durch (erster Aufruf). Ein Fehler wegen Verbindungs-Timeout wird zurückgegeben, der Wiederholungsmechanismus wird aktiviert und der Konnektor wartet 300 Millisekunden. Dann wird ein zweiter Versuch unternommen (erste Wiederholung). Eine HTTP-Antwort 503 wird zurückgegeben, die Wartedauer wird mit 2 multipliziert, also wartet der Konnektor 600 Millisekunden lang. Ein dritter Versuch wird unternommen (zweite Wiederholung). Ein interner Serverfehler 500 wird zurückgegeben, die Wartedauer wird mit 2 multipliziert, also wartet der Konnektor 1200 Millisekunden lang. Ein vierter Versuch wird unternommen (dritte Wiederholung), und dieses Mal ist er erfolgreich. Es wird kein weiterer Versuch unternommen, und die Antwort wird zurückgegeben.

Geben Sie nach dem Konfigurieren der Verbindung einen Anzeigenamen (obligatorisch) und eine Beschreibung (optional) ein.

Datensätze eines HTTP-Clients

Datensatzkonfiguration
Eigenschaft Konfiguration
Dataset name (Datensatzname) Geben Sie einen Anzeigenamen für den Datensatz ein. Dieser Name wird in allen Talend Cloud-Anwendungen als eindeutige Kennung für den Datensatz verwendet.
Verbindung Wählen Sie Ihre Verbindung in der Liste aus. Wenn Sie einen Datensatz basierend auf einer vorhandenen Verbindung erstellen, ist dieses Feld schreibgeschützt.
Type (Typ) Wählen Sie den Typ des zu erstellenden Datensatzes aus:
  • Batch - wenn die HTTP-Abfrage einmal ausgeführt werden soll. Die Pipeline, die diesen Datensatz verwendet, muss eine Batch-Pipeline sein.
  • Streaming - wenn die HTTP-Abfrage alle N Millisekunden in einer Streaming-Pipeline ausgeführt werden soll. Die Pipeline, die diesen Datensatz verwendet, muss eine Streaming-Pipeline sein. Darüber hinaus können Sie im Feld Min poll interval (ms) (Min. Abfrageintervall (ms)) des Quelldatensatzes das Abfrageintervall in Millisekunden festlegen.
Haupteinstelllungen
Eigenschaft Konfiguration
HTTP method (HTT) Wählen Sie in der Liste eine HTTP-Methode aus, um die auszuführende Aktion anzugeben.
Path (Pfad)

Geben Sie den zweiten Teil der URL ein, die Sie zuvor in der Konfiguration der Verbindung festgelegt haben, für die der Datensatz erstellt werden soll. Die Verkettung beider Teile verweist dann auf die Ressource, die für den Datensatz als Ziel fungiert.

Die Werte von Base URL (Basis-URL) (Verbindung) und Path (Pfad) (Datensatz) werden miteinander verknüpft, nach Bedarf wird das Zeichen / hinzugefügt.

Sie können auch unter Verwendung der Syntax der Data-Shaping-Abfragesprache einen Platzhalter festlegen, um einige Teile dynamisch mit dem aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert zu füllen. Beispiel:

Base URL (Basis-URL) = "https://{.input.job_url}" und Path (Pfad) = "{.input.job_url_path}"

Path parameters (Pfadparameter)

Aktivieren Sie diese Option, um zusätzliche Parameter anzugeben, die zur Vervollständigung der Basis-URL bzw. des Pfads in Form von Name/Wert-Paaren erforderlich sind.

Sollte die Basis-URL oder der Pfad einen Platzhalter enthalten, dann können Sie Parameter als Ersatz für die Platzhalter festlegen:
  • Name: Geben Sie den Namen des zu ersetzenden Platzhalters ein.
  • Value (Wert): Geben Sie den Wert ein, der als Ersatz für den Platzhalter verwendet werden soll. Dabei kann es sich um einen statischen Wert wie contactEntity, einen aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert wie {.input.entity.id} oder um eine Kombination aus beidem wie version{.input.api.version} handeln.

Beispielsweise können Sie mit der Basis-URL https://www.example.com und dem Pfad /{api_version} den Pfad festlegen, indem Sie einen Parameter in dieser Tabelle hinzufügen und Name auf api_version und Value (Wert) auf v1.0 festlegen.

Query parameters (Abfrageparameter) Aktivieren Sie diese Option, um die Parameter anzugeben, die in der Abfrage-URL nach dem Zeichen ? in Form von Name/Wert-Paaren eingesetzt werden sollen. Diese Werte werden automatisch kodiert.
  • Name: Geben Sie den Namen des Parameters ein.
  • Value (Wert): Geben Sie den Wert des Parameters ein. Dabei kann es sich um einen statischen Wert wie UUID-1234567, einen aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert wie {.input.user.id} oder um eine Kombination aus beidem wie UUID-{.input.user.id} handeln.

Beispiel: Abfrageparametername = entityId und Abfrageparameterwert = UUID-1234567

Request headers (Request-Header) Aktivieren Sie diese Option, um einige HTTP-Request-Headers als Name/Wert-Paare zu definieren. Sie können jeden Header entweder als Teil der HTTP-Hauptabfrage (Main (Haupt)), als Authentifizierungsabfrage (Authentication (Authentifizierung), nur für OAuth 2.0-Authentifizierung verfügbar) oder beider Abfragen ( Both (Beide)) definieren.
  • Name: Geben Sie den Namen des Headers ein.
  • Value (Wert): Geben Sie den Wert des Headers ein. Dabei kann es sich um einen statischen Wert wie text/html; charset=utf-8, einen aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert wie {.input.meta.content} oder um eine Kombination aus beidem wie text/{.input.document.format}; charset={.input.document.charset} handeln.
  • Query (Abfrage): Wählen Sie die Abfrage aus, auf die diese Header-Konfiguration angewendet werden soll.

Beispiel: Kopfzeilenname = Content-Type und Kopfzeilenwert = text/html;charset=utf-8

Request body (Request-Body) Aktivieren Sie diese Option, um ein Nachrichten-Body in den Request aufgenommen werden soll:
  • Text: Geben Sie den Body der Nachricht als einfachen Text in das Textfeld unter der Dropdown-Liste ein. Sie können unter Verwendung der Syntax der Data-Shaping-Abfragesprache einen Platzhalter festlegen, um einige Teile dynamisch mit dem aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert zu füllen. Beispiel:
    id={.input.user.id}
    name={.input.user.name}  
  • Text: Geben Sie den Body der Nachricht im JSON-Format in das Textfeld unter der Dropdown-Liste ein. Sie können unter Verwendung der Syntax der Data-Shaping-Abfragesprache einen Platzhalter festlegen, um einige Teile dynamisch mit dem aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert zu füllen. Beispiel:
    {
     "id": "{.input.user.id}",
     "name": "{.input.user.name}",
     "age": "{.input.user.age}",
     }
  • Text: Geben Sie den Body der Nachricht im XML-Format in das Textfeld unter der Dropdown-Liste ein. Sie können unter Verwendung der Syntax der Data-Shaping-Abfragesprache einen Platzhalter festlegen, um einige Teile dynamisch mit dem aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert zu füllen. Beispiel:
    <user>
     <id>{.input.user.id}</id>
     <name>{.input.user.name}</name>
     <age>{.input.user.age}</age>
    </user>
  • Form data (Formulardaten) und x_www_urlencoded: Erstellen Sie den Body als mehrteiliges Formular mit Namen-Wert-Paaren für das Attribut oder verwenden Sie ein URL-codiertes Formular mit Namen-Wert-Paaren für das Attribut. Geben Sie die Attributnamen und -werte in Zeilen der Tabelle unter der Dropdown-Liste ein. Sie können unter Verwendung der Syntax der Data-Shaping-Abfragesprache einen Platzhalter festlegen, um einige Teile dynamisch mit dem aus dem eingehenden Datensatz extrahierten Wert zu füllen.

  • Binary (Binär): Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Datendateien, die größer als 500 MB sind, in Blöcken hochladen möchten. Nach der Auswahl wird das Feld File Path (Dateipfad) angezeigt, in dem Sie einen lokalen Upload-Ordner angeben können.
Response body format (Format des Antwort-Bodys) Wählen Sie das Body-Format der Antwort aus der Dropdown-Liste aus. Mit dem richtigen Format kann der Konnektor die Antwort parsen und Operationen darauf anwenden. Derzeit werden das Textformat und das JSON-Format unterstützt.
  • Text: Wählen Sie dieses Format, um eine einfache Textnachricht zurückzugeben. In diesem Fall wird die Antwort-Payload nicht geparst und es können keine Teile daraus extrahiert werden.
  • JSON: Wählen Sie dieses Format aus, wenn die empfangene Antwort das JSON-Format aufweisen soll. In diesem Fall wird die Payload in ordnungsgemäß geparste JSON-Datensätze umgewandelt.
Extract a sub-part of the response (Teil der Antwort extrahieren) Geben Sie den Pfad eines Knotens ein, um ein Unterelement der Antwort auszuwählen. Wenn das Element ein Array ist, verläuft die Schleife über jedes Element des Arrays. Weitere Informationen zur Syntax für die Eingabe des Knotennamens finden Sie unter Syntax der DataShaping-Auswahlsprache.

Dieses Feld ist optional und muss leer bleiben, um die ganze JSON-Antwort abzurufen.

Ein Beispiel zur Verwendung finden Sie unter Zusätzliche Informationen zur Extraktion von Daten mit dem HTTP-Client.

Returned content (Zurückgegebener Inhalt) Wählen Sie abhängig von den vom Server zurückgegebenen Daten eine der folgenden beiden Optionen aus.
  • Body: Wenn Text in der Dropdown-Liste Response body format (Body-Format der Antwort) ausgewählt wird, wird ein Datensatz mit einem Zeichenfolgenattribut namens body generiert und die ganze Payload wird hineinkopiert; wenn JSON in der Dropdown-Liste Response body format (Body-Format der Antwort) ausgewählt wird, wird ein Datensatz generiert, der die hierarchische Struktur des geparsten Dokuments darstellt. Einschränkung: Wenn der Body-Teil im Hauptfluss 200 MB überschreitet, wird der Datensatz abgeschnitten und es wird eine Warnung ausgegeben.

  • Status, headers and body (Status, Header und Body): Es wird ein Datensatz mit dem Attribut „status“ (vom Typ INT) generiert, das den HTTP-Statuscode enthält, mit dem Attribut headers, das einem Datensatz mit allen Antwort-Kopfzeilen in Form verschachtelter Attribute entspricht, und dem Attribut body, bei dem es sich entweder um eine einfache Zeichenfolge mit der gesamten Payload als Text handelt (wenn Text in der Dropdown-Liste Response body format (Body-Format der Antwort) ausgewählt wurde) oder um ein hierarchisches Objekt, das dem geparsten Dokument entspricht (wenn JSON in der Dropdown-Liste Response body format (Body-Format der Antwort) ausgewählt wurde). Einschränkung: Wenn der Body-Teil im Hauptfluss 200 MB überschreitet, wird der Datensatz abgeschnitten und es wird eine Warnung ausgegeben.
  • Download file only (Nur Download-Datei): Wählen Sie diese Option aus, um den zurückgegebenen Inhalt im Hauptfluss zu beschränken und den HTTP-Antwort-Body nur als Datei oder in den Cache herunterzuladen, ohne einen Datensatz im Hauptfluss zum Speichern von Ressourcen zu erstellen. Diese Option ist zur Verwendung in der On-Premises-Komponente in Talend Studio vorgesehen und wird in Talend Cloud nicht empfohlen.
Output key/value pairs (Schlüssel/Wert-Paare ausgeben) Aktivieren Sie diese Option, um Schlüssel/Wert-Paare anstelle des Roh-Body der HTTP-Antwort zurückzugeben. Um einen Wert für einen Knoten einzugeben, fügen Sie eine Zeile in der Tabelle hinzu, indem Sie auf die Plus-Schaltfläche unter der Tabelle klicken, den Namen des Knotens in das Feld Name eingeben und den Wert in das Feld Value (Wert) eingeben.

Der Wert kann aus der Komponenteneingabe oder aus der HTTP-Antwort stammen. Geben Sie "{.input.<dssl_path>}" in das Feld Value (Wert) ein, wenn der Wert aus der Komponenteneingabe stammt, bzw. "{.response.<dssl_path>}", wenn der Wert aus der HTTP-Antwort stammt.

In dem Beispiel für die Option Extract a sub-part of the JSON (Teil des JSON extrahieren) können Sie die Werte für Name und Stadt der Geologen abrufen, indem Sie .content in das Feld Extract a sub-part of the JSON (Teil des JSON extrahieren) eingeben und die folgenden beiden Schlüssel/Wert-Paare zur Tabelle hinzufügen.
  • "Name":"{response.name}"
  • "City": "{response.address.city}"

Wenn Sie Daten von einem HTTP-Server abrufen, können Sie das Format und den Inhalt der abgerufenen Daten mithilfe des Schemas, der Schaltfläche Guess schema (Schema erraten), der Option Response body format (Body-Format der Antwort), der Option Returned content (Zurückgegebener Inhalt), der Option Extract a sub-part of the response(Teil der Antwort extrahieren) und der Option Output key/value pairs (Schlüssel/Wert-Paare der Ausgabe) angeben. Weitere Informationen finden Sie unter tHTTPClient: Konfiguration und Ausgabe.

Forward input values (Eingabewerte weiterleiten) Wählen Sie diese Option, um die aus der Komponenteneingabe erhaltenen Werte an die nachfolgende Komponente zu übergeben.

Diese Option ist verfügbar, wenn Output key/value pairs (Schlüssel/Wert-Paare der Ausgabe) ausgewählt ist.

Erweiterte Einstellungen
Eigenschaft Konfiguration
Accept redirections (Weiterleitungen akzeptieren) Aktivieren Sie diese Option, um die HTTP-Weiterleitungsregeln auf Ihre Ressourcen anzuwenden.
  • Maximum number of redirects (Max. Anzahl Weiterleitungen): Legen Sie die maximale Anzahl der Weiterleitungen fest, die der Konnektor unterstützen soll. Wenn mehr Weiterleitungen als die konfigurierte Anzahl vorhanden sind, wird die letzte Weiterleitung als Ergebnis der Abfrage zurückgegeben.
  • Redirect only on same host (Nur auf gleichem Host weiterleiten): Aktivieren Sie diese Option, wenn nur dann Weiterleitungen durchgeführt werden sollen, wenn derselbe Host verwendet wird.
Pagination (Paginierung) Wählen Sie diese Option aus, um die Paginierungsstrategie zu aktivieren. Weitere Informationen zur Paginierungsstrategie finden Sie im Abschnitt Pagination der JIRA Server platform REST API reference.

Beachten Sie, dass Paginierung nur mit JSON-Payload kompatibel ist und sich die gewünschten Elemente in einem Array in der JSON-Payload befinden müssen.

Sie müssen die folgenden Optionen festlegen, damit die Paginierung ordnungsgemäß funktioniert.

  • Pagination strategy (Paginierungsstrategie): Wählen Sie die zu verwendende Paginierungsstrategie aus:
    • Offset/limit: Mit dieser Strategie werden die Elemente ab einer bestimmten Position in Seiten einer bestimmten Größe abgerufen. Der Parameter offset gibt das Anfangselement als Offset vom ersten Element an; der Parameter limit gibt die maximale Größe einer Seite als Anzahl der Elemente an. Wenn diese Strategie angewendet wird, stoppt die Paginierung, nachdem der letzte Aufruf 0 Elemente zurückgegeben hat.
    • Marker: Diese Strategie verwendet einen „Marker“ (oft die ID des letzten abgerufenen Elements), um den nächsten Ergebnissatz abzurufen. Der Marker fungiert als Zeiger, um anzugeben, wo die nächste Datenseite beginnt. So kann die API die Ergebnisse zurückgeben, die auf den Marker folgen. Wenn diese Strategie angewendet wird, stoppt die Paginierung, wenn die Antwort das Marker-Element enthält.
    • Next link (Nächster Link): Mit dieser Strategie wird ein „nächster Link“ (oder eine URL) in der Antwort bereitgestellt, die der Client verwenden kann, um den nächsten Ergebnissatz abzurufen. Der „nächste Link“ umfasst ein Offset oder eine Seitenzahl, die der Client verwenden kann, um die nächste Seite abzurufen. Wenn diese Strategie angewendet wird, stoppt die Paginierung, wenn die Antwort das Element „nächster Link“ enthält.
  • Location (Position): Geben Sie an, wie die Parameter „offset“ und „limit“ festgelegt werden (entweder Query parameters (Abfrageparameter) oder In headers (In Kopfzeilen).
  • Name of the offset (Name des Offset): Legen Sie den Namen des Parameters fest, der als Offset verwendet werden soll.
  • Value of the offset (Wert des Offsets): Legen Sie das Offset fest. Um ab dem ersten Element zu beginnen, legen Sie es auf 0 fest. Das Offset einer Abfrage finden Sie in den eingehenden Datensätzen mithilfe des DSSL-Ausdrucks '{.input.last_page_info.offset}'.
  • Name of the limit (Name des Limits): Legen Sie den Namen des Parameters fest, der die maximale Anzahl der auf einer Seite zulässigen Elemente definiert.
  • Value of the limit (Wert des Limits): Legen Sie das Limit fest, d. hl, die maximale Anzahl der Elemente, die auf einer Seite zurückgegeben werden können. Die Paginierung wird angehalten, sobald eine Seite mit 0 Elementen zurückgegeben wird.
  • Path to elements (Pfad der Elemente): Definieren Sie den Pfad des JSON-Arrays, das die gewünschten Elemente enthält. Es muss sich um ein JSON-Array handeln. Wenn die Strategie offset/limit angewendet wird, wird das von diesem Parameter angegebene Element zur Root, unabhängig von der Einstellung der Option Extract a sub-part of the response (Teil der Antwort extrahieren). Wenn zum Beispiel JIRA im Feld Preset (Voreinstellung) angegeben ist, werden bei Festlegen von Path to elements (Pfad zu Elementen) auf .issue die Probleme abgerufen, selbst wenn Extract a sub-part of the response (Teil der Antwort abrufen) auf .key festgelegt ist (unter der Annahme, dass key ein Attribut der in den Problemen vorhandenen Elementen ist).
  • Preset (Voreinstellung): Wählen Sie die Voreinstellungskonfiguration für den spezifischen Dienst aus, der die Paginierungsstratetgie unterstützt, indem Sie den entsprechenden Dienst auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche [...] neben diesem Feld, um den Dienst auszuwählen. Sie können einen der folgenden Dienste auswählen.
  • Load selected preset (Ausgewählte Voreinstellung laden): Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Voreinstellungskonfiguration zu laden, die im Feld Preset (Voreinstellung) ausgewählt wurde.
Normalize the JSON HTTP response (JSON-HTTP-Antwort normalisieren) Wählen Sie diese Option, um Inkonsistenzen in der JSON-Nutzlast zu normalisieren, damit die Komponente diese Dokumente korrekt analysieren kann:
  • Normalize attributes (Attribute normalisieren): Damit können Sie einen Wert in den erwarteten Datentyp konvertieren.
  • Normalize arrays (Arrays normalisieren): Damit können Sie für einige Elemente eines JSON-Arrays einen Filter anwenden.

    Beispiel:

    Falls Sie die Komponente konfigurieren, um dieses JSON-Dokument abzurufen, werden diese JSON-Inkonsistenzen in der Jobausführungskonsole zurückgegeben:
    Some JSON inconsistencies has been identified:
                                        .users.*.addresses is not consistently present in all objects.
                                        .users.*.active is not consistently present in all objects.
                                        .users.*.email is not consistently present in all objects.
                                        .users.*.addresses is an array that contains items of several types: STRING, OBJECT.
                                        .users.*.addresses.*.country is not consistently present in all objects.
                                        .users.*.addresses.*.street is not consistently present in all objects.
                                        .users.*.addresses.*.zipcode is found with varying types: STRING, INT.
                                        Please, have a look to advanced settings JSON normalization to fix it.

    Um dies zu verhindern, können Sie beispielsweise die Option Normalize attributes (Attribute normalisieren), um das Attribut mit dem Pfad .users.*.addresses als ARRAY-Typ und das Attribut mit dem Pfad users.*.addresses.*.zipcode als INT-Typ zu übergeben, auch wenn einige zurückgegebene Werte den Typ String aufweisen. Sie könnten auch ein fehlendes Attribut wie beispielsweise .users.*.active hinzufügen (hier können Sie es als BOOLEAN übergeben, da es entweder 'wahr' oder 'falsch' zurückgibt).

    Sie könnten auch die Option Normalize arrays (Arrays normalisieren) verwenden, um nur die OBJECT-Elemente in .users.*.addresses zu behalten, auch wenn Adressen auch einige String-Typen enthalten.

Diese Option ist verfügbar, wenn JSON in der Option Response body format (Format des Antwort-Bodys) in den Basiseinstellungen (Basic settings) der Komponente ausgewählt wird.

Konfiguration der Quelle / des Ziels für einen HTTP-Client

Wenn der HTTP-Client als Quell- oder Zieldatensatz in Ihrer Pipeline verwendet wird, kann eine zusätzliche Option für das Abrufen/Senden von Daten von Ihrem / an Ihren Webserver aktiviert werden:
  • Die on error (status code different from 2xx) (Abbrechen bei Fehler (anderer Statuscode als 2xx)):

    Aktivieren Sie diese Option, wenn HTTP-Antwortstatuscodes, die auf ein Scheitern verweisen (andere als 2xx), während der Laufzeit die Ausgabe eines Fehlers auslösen sollen. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.

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