Einschränkungen in der Verwendung von Direct Discovery

Unterstützte Datentypen

Alle Datentypen werden in Direct Discovery unterstützt, allerdings kann es Fälle geben, in denen bestimmte Quelldatenformate für QlikView definiert werden müssen. Laden Sie dazu das Ladeskript unter Verwendung der Syntax "SET Direct...Format". Das folgende Beispiel zeigt, wie das Datenformat der Quelldatenbank, die als Quelle für Direct Discovery verwendet wird, zu definieren ist:

Example:  

SET DirectDateFormat='YYYY-MM-DD';

Es gibt auch zwei Skriptvariablen zum Kontrollieren, wie Direct Discovery Geldwerte in den generierten SQL-Befehlen formatiert:

SET DirectMoneyFormat (default '#.0000')
SET DirectMoneyDecimalSep (default '.')

Die Syntax für diese beiden Variablen ist die gleiche wie für MoneyFormat und MoneyDecimalSep, aber es bestehen zwei wichtige Unterschiede in der Verwendung:

  • Dies ist kein Anzeigeformat, daher sollte es keine Währungssymbole oder Tausendertrennzeichen enthalten.
  • Die Standardwerte werden nicht vom Gebietsschema bestimmt, sondern sind für die Werte fest programmiert. (Für das Gebietsschema spezifische Formate beinhalten das Währungssymbol).

Direct Discovery kann die Auswahl erweiterter Unicode-Daten unterstützen, und zwar durch Verwendung des SQL-Standardformats für erweiterte Zeichenketten-Literale (N’<extended string>’), so wie dies für manche Datenbanken erforderlich ist, wie SQL Server. Diese Syntax kann für Direct Discovery mit der Skriptvariable DirectUnicodeStrings aktiviert werden. Wenn für diese Variable "true" eingestellt wird, dann ist die Verwendung von "N" vor den String-Literalen aktiviert.

Sicherheit

Die folgenden besten Praktiken für Datensicherheit sollten bei der Verwendung von Direct Discovery berücksichtigt werden:

  • Alle Benutzer, die die gleiche Anwendung mit der Direct Discovery-Möglichkeit einsetzen, verwenden die gleiche Verbindung. Authentifizierungs-Durchgangsschleuse und individuelle Login-Daten pro Benutzer werden nicht unterstützt.
  • Der Zugriffsabschnitt wird nur von der Server-Lösung unterstützt.
  • Es ist möglich, benutzerdefinierte SQL-Befehle in der Datenbank mit einer NATIVE-Schlüsselwortformel auszuführen, sodass die im Ladeskript festgelegte Datenbankverbindung einen Account verwendet, der nur Lesezugriff auf die Datenbank hat.
  • Direct Discovery hat keine Möglichkeit zur Protokollierung, aber es ist möglich, die ODBC-Ablaufverfolgung zu verwenden.
  • Es ist möglich, die Datenbank mit Anfragen vom Client zu überschwemmen.
  • Es ist möglich, detaillierte Fehlermeldungen aus den Serverprotokolldateien zu erhalten.

QlikView-Funktion wird nicht unterstützt

Aufgrund der interaktiven und SQL-syntaxspezifischen Struktur von Direct Discovery werden mehrere Funktionen nicht unterstützt:

  • Erweiterte Berechnungen (Satz-Analyse, komplexe Formeln)
  • Dynamische Dimensionen
  • Vergleichende Analysen (Alternative Status) für Objekte, die Direct Discovery-Felder verwenden
  • Direct DiscoveryMEASURE- und DETAIL-Felder werden bei der Nutzung der Suchfunktion nicht unterstützt.
  • Binäres Laden aus einer Anwendung, die auf eine Direct Discovery-Tabelle zugreift
  • Endlosschleife und Eingrenzen
  • Synthetische Schlüssel in der Direct Discovery-Tabelle
  • Tabellenbenennung im Skript trifft nicht für die Direct Discovery-Tabelle zu
  • Verwendung von Wildcard-Zeichen * nach dem Schlüsselwort DIRECT QUERY im Ladeskript (DIRECT QUERY *)
  • Oracle-Datenbanktabellen mit Spalten des Datentyps LONG werden nicht unterstützt.
  • Hohe ganze Zahlen in wissenschaftlicher Schreibweise außerhalb des Bereichs [-9007199254740990, 9007199254740991] können Rundungsfehler und undefinierte Eigenschaften verursachen.