Beispiel zur Verwendung der z-test-Funktionen

Die Funktionen z-test werden bei bekannter Varianz verwendet, um mit der z-test-Statistikanalyse assoziierte Werte für große Datenstichproben, normalerweise größer als 30, zu ermitteln. In diesem Abschnitt wird das Erstellen von Diagrammen mithilfe von Beispieldaten beschrieben. Dies ermöglicht das Ermitteln der Werte von z-test-Funktionen in QlikView. Beschreibungen für Syntax und Argumente sind in den einzelnen Themen zu den Diagrammfunktionen z-test zu finden.

Laden der Beispieldaten

Die hier verwendeten Stichprobendaten sind dieselben wie in den Beispielen für die t-test-Funktionen. Der Umfang der Stichprobendaten wäre normalerweise zu klein für die Z-Test-Analyse, genügt aber zur Erläuterung der verschiedenen z-test-Funktionen in QlikView.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Neues Dokument anlegen.
  2. Tipp: Wenn Sie bereits ein Dokument für die t-test-Funktionen erstellt haben, können Sie diese verwenden und ein neues Arbeitsblatt für diese Funktionen erstellen.
  3. Wählen Sie in der Symbolleiste Skript bearbeiten aus und geben Sie am Ende des Skripts Folgendes ein:

    Table1:

    crosstable LOAD recno() as ID, * inline [

    Observation|Comparison

    35|2

    40|27

    12|38

    15|31

    21|1

    14|19

    46|1

    10|34

    28|3

    48|1

    16|2

    30|3

    32|2

    48|1

    31|2

    22|1

    12|3

    39|29

    19|37

    25|2 ] (delimiter is '|');

    In diesem Ladeskript ist recno() enthalten, da crosstable drei Argumente erfordert. recno() liefert also nur ein zusätzliches Argument, in diesem Fall eine ID für jede Zeile. Ohne dieses Argument werden keine Comparison-Stichprobenwerte geladen.

  4. Speichern Sie das Skript und klicken Sie auf Skript ausführen, um die Daten zu laden.

Erstellen der Diagramme für die Diagrammfunktion z-test

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Fügen Sie dem Arbeitsblatt ein Tabellendiagramm hinzu und wählen Sie Type als Dimension.

  2. Fügen Sie die folgende Formeln hinzu:

  3. Bezeichnung Formel
    ZTest Conf ZTest_conf(Value)
    ZTest Dif ZTest_dif(Value)
    ZTest Sig ZTest_sig(Value)
    ZTest Sterr ZTest_sterr(Value)
    ZTest Z ZTest_z(Value)
Tipp: Stellen Sie gegebenenfalls das Zahlenformat der Kennzahlen so ein, dass nur die relevanten Werte angezeigt werden. Die Tabelle lässt sich einfacher lesen, wenn Sie das Zahlenformat für die meisten Formeln auf 2 Dezimalstellen festlegen. Aber benutzen Sie für ZTest Sig das Zahlenformat Zahl und passen Sie dann das Zahlenformat folgendermaßen an: # ##.

Ergebnis:

Die Tabelle, die sich für die z-test-Funktionen für die Daten der Stichprobe ergibt, enthält die folgenden Werte:

Type ZTest Conf ZTest Dif ZTest Sig ZTest Sterr ZTest Z
Comparison 6.40 11.95 0.000123 3.27 3.66
Value 5.48 27.15 0.001 2.80 9.71

Erstellen der Diagramme für die Diagrammfunktion z-testw

Die z-testw-Funktionen werden dann verwendet, wenn die Werte der Stichprobe in zwei Spalten angegeben und unterschiedlich gewichtet sind. Die Formeln erfordern einen Wert für das Argument weight. In den hier angegebenen Beispielen wird durchwegs 2 verwendet, aber Sie könnten auch eine Formel einsetzen, wodurch ein Wert für weight für jede Beobachtung erstellt würde.

Beispiele und Ergebnisse:  

Durch die Verwendung desselben Daten- und Zahlenformats wie bei den z-test-Funktionen enthält die sich aus den z-testw-Funktionen ergebende Tabelle die folgenden Werte:

Type ZTestw Conf ZTestw Dif ZTestw Sig ZTestw Sterr ZTestw Z
Comparison 3.53 2.95 5.27e-005 1.80 3.88
Value 2.97 34.25 0 4.52 20.49