Protokollierung

Qlik NPrinting enthält detaillierte Protokolldateien, ähnlich wie Qlik Sense. Dadurch können diejenigen, die Protokolle analysieren, die von verschiedenen Diensten protokollierten Ereignisse einsehen. Es ist beispielsweise möglich, die Verbreitung einer Anforderung in verschiedenen Aufgaben nachzuvollziehen und diese erneut zusammenzuführen, um eine Antwort zu erstellen.

Protokolldateien werden in %ProgramData%\NPrinting\Logs gespeichert. Sie sind in drei Familien unterteilt:

  • nprinting_scheduler.log (enthält das Protokoll von Qlik NPrinting scheduler service)
  • nprinting_webengine.log
  • nprinting_engine.log

Wird eine Datei zu groß und eine einfache Verwaltung somit unmöglich, erstellt Qlik NPrinting eine neue und fügt zur alten Datei aufsteigend eine Ganzzahl als Zusatz hinzu. Die Datei ohne Zusatz wird also derzeit verwendet, die Dateien mit Zusätzen sind die älteren Dateien. Je höher die Ganzzahl im Zusatz ist, umso älter die Datei. Der Dateiwechsel findet nicht täglich statt. Wenn Sie freien Speicherplatz schaffen möchten, müssen Sie alte Dateien manuell löschen.

Zur Behebung von Problemen empfiehlt es sich, zunächst die Zeilen mit Fehlern in den Protokolldateien zu überprüfen. Normalerweise finden Sie dort nützliche Fehlermeldungen, die Hinweise zum Ursprung des Problems geben. Fügen Sie die Protokolldateien zu Ihren Support-Anfragen hinzu.

Struktur von Protokolldateien

Alle Protokolldateien enthalten die folgenden Felder:

  • Product Assembly Name
  • Product Version
  • Class Name
  • Timestamp
  • Severity
  • Hostname
  • User name
  • User ID
  • WebEngine Request ID
  • Connection ID
  • Task ID
  • Execution ID
  • Report ID
  • Request ID
  • Transformation ID
  • Message
  • Exception
  • Stacktrace

Protokolldateien sind Dateien mit tabulatorgetrennten Werten, sodass sie als Tabellen importiert werden können.

Detailebene von Protokollen ändern

Die Protokollebene ist standardmäßig auf INFO festgelegt. Sie können die Protokollebene auf DEBUG eines Windows-Dienstes festlegen.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie die entsprechende Konfigurationsdatei mit einem Texteditor:
    • C:\Programme\NPrintingServer\NPrinting\Engine\Qlik.NPrinting.Engine.exe.config
    • C:\Programme\NPrintingServer\NPrinting\Scheduler\Qlik.NPrinting.Scheduler.exe.config
    • C:\Programme\NPrintingServer\NPrinting\WebEngine\Qlik.NPrinting.WebEngine.exe.config

    Hierbei steht C:\Program Files\NPrintingServer für den Installationspfad von Qlik NPrinting Server. Passen Sie diesen bei Bedarf an Ihre Installation an.

  2. Suchen Sie nach:

    <root>

    <level value="INFO" />

    <appender-ref ref="LogFileAppender" />

    <!--Uncomment the row below and set the level value above to obtain the logs in the file nprinting_engine_dev.log-->

    <appender-ref ref="LogFileAppender" />

    <appender-ref ref="LogFileAppender" />

    </root>

  3. Ändern Sie level value zu "DEBUG":

    <root>

    u<level value="DEBUG" />

    <appender-ref ref="LogFileAppender" />

    <!--Uncomment the row below and set the level value above to obtain the logs in the file nprinting_engine_dev.log-->

    <appender-ref ref="LogFileAppender" />

    <appender-ref ref="LogFileAppender" />

    </root>

  4. Heben Sie die Auskommentierung für folgende Zeile auf: <!--<appender-ref ref="LogFileAppenderDev" />-->

  5. Speichern Sie die bearbeiteten Dateien.
  6. Starten Sie den entsprechenden Windows-Dienst neu.

Wenn Sie eine Protokollebene zu DEBUG ändern, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Die neue Protokolldatei hat denselben Namen wie die Protokolldatei mit INFO-Detailebene, gefolgt von _dev. Beispiel:

  • nprinting_scheduler_dev.log
  • nprinting_webengine_dev.log
  • nprinting_engine_dev.log

Die Standardprotokolldateien sind nach wie vor vorhanden und enthalten weiterhin nur die INFO-Ebeneninformationen.